„Tschüss Turnhalle!“ mit Sport und Spiel Regina Weiß - Lausitzer Rundschau 04.02.2012-09:44   TOP 
Mancher Kampf ist in 50 Jahren um und in der Turnhalle Krauschwitz ausgefochten worden. Egal, ob nun auf dem Stufenbarren, an der Kletterstange, bei Handballbegegnungen oder Kreismeisterschaften oder sogar beim Aufbau der Halle.


Auch Floorball gehört zu den sportlichen Angeboten, die bei der Turnhallen-Abschiedsparty demonstriert wurden. Foto: Regina Weiß



Viele dieser Erinnerungen waren am gestrigen Freitag bei der Hallenabschiedsfeier in Krauschwitz sofort wieder präsent. „Ganz Krauschwitz hat an dieser Halle Anteil, die Bürger und Betriebe. Dabei sollte sie damals noch größer werden, eine Halle, in der auch Handballwettkämpfe ausgetragen werden sollten. Geschachtet wurde schon groß, dann aber wurde das Projekt zurückgepfiffen“, erinnert sich der ehemalige Lehrer und Hauptamtsleiter Alfred Junge. „Hier habe ich die Dachziegel raufgeschafft. Das war mein Einstieg an dieser Schule“, so der ehemalige Lehrer Wilfried Schölei. Dennoch sei das lachende Auge größer als das weinende, dass die altgediente Turnhalle nun Platz macht für Neues. „Die neue Halle wird gebraucht“, unterstreicht Alfred Junge.

Auch für die neue Halle waren wieder Kämpfe auszufechten, diesmal weniger sportlicher Natur, sondern eher politischer. „Es war nicht einfach“, weiß Jörg Funda, der im Koordinierungskreis der Gebietskulisse „Östliche Oberlausitz“ des Förderprogramms Integrierte Ländliche Entwicklung (Ile) sitzt. Doch im Dezember stand fest, die Fördermittel von mehr als einer Million Euro kommen für den Neubau der Halle.

„Nach reichlich fünf Jahren können wir nun endlich sagen, dass es weiter geht mit unserer Schulsanierung“, freut sich Schulleiter Michael Christoph. „Jetzt sagen wir Tschüss Turnhalle! 2013 können wir dann sagen: Willkommen neue Turnhalle!“ Gebaut wird eine Schulsport- und Vereinsturnhalle mit den gleichen Maßen wie die alte, allerdings werden Umkleide- und Sanitärräume integriert. Was dann allerdings noch fehlt, ist die Ausstattung mit Sportgeräten. Schüler, Eltern und Gäste waren deshalb aufgefordert, sich im Rahmen der Feier sportlich zu betätigen: Auf Ergometern wurden Sponsorengelder erstrampelt. So soll Geld für die neuen Geräte angeschafft werden.

Die alten Geräte sowie das Parkett können „Geschichten erzählen.“ „Am liebsten war mir der Schwebebalken. Gefürchtet war dagegen das Hangtraining draußen“, erzählt Jutta Knobelsdorf. Der Krauschwitzer Bürgermeister Rüdiger Mönch (Freie Wähler) hat in der alten Halle seine Grundlagen für mehrere Kreismeistertitel gelegt. „Das hat 1976 in der RUNDSCHAU gestanden“, sagt er mit einem Lachen. Und Jörg Funda gibt zu, dass er neben dem Schwimmen ein As am Reck war. „Bodenturnen dagegen habe ich gehasst.“

Dass die Schüler von heute Spaß am Sport haben, haben die Mädchen und Jungen der Mittelschule Krauschwitz in einem einstündigen Programm demonstriert. Handball, Übungen am Barren, der Auftritt der Cheerleader sowie Floorball gegen einen Eishockeytorwart gehörten zum Programm in der mit Besuchern proppenvollen Turnhalle.

       Lausitzer Rundschau  


 Mittelschule Krauschwitz öffnet ihre Türen für Neugierige Rolf Ullmann 18.01.2012-14:57   TOP 
Besucher bestaunen die modernen Fachkabinette. In Kürze ist auch Baubeginn für die neue Sporthalle.

Für einen frühen Montagabend herrscht ungewöhnliche Betriebsamkeit auf den Fluren und in den Klassenräumen der „Geschwister Scholl“ Mittelschule in Krauschwitz. Dutzende Eltern haben gemeinsam mit ihren Kindern die Einladung der Schulleitung gern angenommen, einmal hinter die Türen der Bildungseinrichtung zu schauen. Schließlich stehen sie in wenigen Wochen vor der Entscheidung, welche Schule ihre Tochter oder ihr Sohn in den kommenden Jahren besuchen soll. Neben der Mundpropaganda ist der eigene Augenschein am besten, sagen sich daher viele potenzielle Schüler sowie ihre Mütter und Väter.


Charlyne, Paula und Sina staunen. Fotos: Rolf Ullmann


„Ich bin sehr angenehm über den großen Zuspruch überrascht, der gleich zu Beginn unseres Tages der offenen Tür im Biologiekabinett herrscht“, sagt Andreas Thiedt, der in diesem Fach unterrichtet. Auch in den anderen Fachkabinetten herrscht ein ständiges Kommen und Gehen. Im Chemiekabinett führen die beiden Schülerinnen der 10. Klasse, Kinga Rylko und Aline Bläsche, den Besuchern einige Experimente unter der Thematik „Gase und Luft“ vor.


Kinga Rylko und Aline Bläsche experimentieren. Foto: SZ


Einen Raum weiter zeigt Schulleiter Michael Christoph den Besuchern im Physikkabinett die Wirkung von Wärme auf verschiedene Metalle. Filip und Tomek messen unter seiner Anleitung ihre Kräfte an zwei Halbkugeln, in denen Unterdruck herrscht. Hin und wieder gibt der Schulleiter die Aufsicht auch ab, denn eine Reihe von Eltern nimmt sein Angebot zu einem persönlichen Beratungsgespräch sehr gern an.

In die Modernisierung und Rekonstruktion der Krauschwitzer Mittelschule sind in den letzten Jahren umfangreiche finanzielle Mittel geflossen. Allein die Errichtung des Anbaus, in dem drei Fachkabinette, das Lehrerzimmer sowie drei Gruppenräume untergebracht sind, hat 1,8 Millionen Euro gekostet. Im Oktober 2006 konnten Schüler und Pädagogen die modernen Räumlichkeiten endlich in Beschlag nehmen. Im vergangenen Jahr hatten die Krauschwitzer erneut Grund zur Freude. Denn mit Beginn des neuen Schuljahres stehen ihnen nun moderne Sanitäranlagen auf den beiden Etagen des Haupthauses zur Verfügung. Über 212 000 Euro kostet die Rekonstruktion, davon bringt die Gemeinde Krauschwitz 42 000 Euro auf, ein Kraftakt für die Kommune.

Während der Einweihungsfeier im Juli spricht Michael Christoph von einem Projekt, auf dessen Verwirklichung Schüler und Lehrer bereits sehnsüchtig warten. Die ab 1962 erbaute Schulsporthalle genügt den heutigen Anforderungen an den Schul-, aber auch an den Freizeitsport nicht mehr. Der Antrag auf Fördermittel wurde seitens der Gemeinde Krauschwitz im letzten Jahr gestellt. Vor wenigen Wochen ist nun der Zuwendungsbescheid für die finanziellen Mittel zum Neubau einer Schulsporthalle bei ihr eingegangen. Mit einer Hallenabschiedsparty am 3. Februar sagen die Lehrer und Schüler der alten Sporthalle Lebewohl und freuen sich schon auf die Einweihung der modernen Sportstätte

       Sächsische Zeitung  


 Grundschüler inspizieren Mittelschule Krauschwitz Lausitzer Rundschau 18.01.2012-13:34   TOP 
Am späten Montagnachmittag hatten die Eltern mit ihren Kindern in der Mittelschule Krauschwitz die Möglichkeit, ihre Fragen zum Schulalltag zu stellen. Etwas neugierig waren sie schon und wollten sich das Schulhaus einmal ganz genau anschauen.

Dazu hatten die Familien aus der Region beim Tag der offenen Tür die beste Gelegenheit. Besonders angesprochen bei dieser Informationsveranstaltung fühlten sich die Familien mit Grundschülern. Denn die jetzigen vierten Klassen wechseln im kommenden Schuljahr an eine Mittelschule. Aber auch einige „Ehemalige“ schauten gern wieder einmal dort vorbei, wo sie die Schulbank drückten.

„Eigentlich haben die Eltern und Schüler schon die freie Wahl, zu welcher Bildungseinrichtung sie wechseln. Doch durch die Wohnortnähe ist es so, dass es meist die Schüler aus den Grundschulen Bad Muskau und Sagar sind, die zu uns kommen“, sagte Schulleiter Michael Christoph. Auch die Familie Neumeister aus Bad Muskau schlenderte Montag durch das Schulhaus: „Wir kennen alles schon, denn unser Sohn Ronny geht bereits hier zur Schule. So bin ich mir fast sicher, dass auch unsere Tochter, die jetzt in der Grundschule Bad Muskau ist, es ihm nachmacht. Besonders war sie vom modernen Chemiekabinett begeistert“, so Mutti Ramona Neumeister.

Gern gab auch Informatiklehrer Norbert Lückerath zu seinem Unterrichtsfach Auskunft. „Neben unseren gut ausgestatteten Computerkabinetten sorgen die interaktiven Tafeln in den Klassenräumen immer wieder für große Aufmerksamkeit unter den Besuchern. Drei von diesen Tafeln haben wir an unserer Schule. Auch unsere Schüler arbeiten gern daran“, sagt Lehrer Norbert Lückerath.


Die Besucher schauten sich das moderne Informatikkabinett an. Hier erläutert Lehrer Norbert Lückerath (3.v.l.) den Unterricht. Foto: Martina Arlt(LR)

Die 40-jährige Christine Noack aus Sagar kam mit ihrer Tochter Jasmin und schaute sich näher um: „Für meine Tochter ist es wie eine neue Welt. Sie geht noch in Sagar zur Schule, dort ist es alles etwas kleiner. Wir sind heute zum ersten Mal in der Krauschwitzer Schule. Doch sicherlich wird die Wahl für uns auf Krauschwitz fallen“, so Mutti Christine Noack überzeugend.

Anhand von Schautafeln wurden beim Tag der offenen Tür auch die Neigungskurse vorgestellt. Schülern der Klasse sieben stehen drei Kurse zur Auswahl: „Fitnesslandschaft“, „Vom Baum zum Holzmodell“ und die „Kreativwerkstatt“. „DieNeigungskurse finden wöchentlich zwei Stunden statt“, erklärte Kunstlehrerin Carola Kiesel den Familien, die am Montag danach fragten.
       Lausitzer Rundschau  


 Görlitz: Projekt für duale Ausbildung Lausitzer Rundschau 13.01.2012-22:27   TOP 
news/icon/news.gif Mit dem Projekt „Zukunft Görlitz“ wil l der Landkreis den Übergang von der Schule in die Berufsausbildung verbessern. Dafür wird bis zum Sommer 2013 ein Regionales Übergangsmanagement (RÜM) aufgebaut, das Schulen bei der Suche nach Partnern aus der Wirtschaft unterstützt und Unternehmen bei der Zusammenarbeit mit Schulen berät, wie die Görlitzer Schulamtsleiterin Marlies Wiedmer-Hüchelheim erklärt.

So soll für Schüler ab der 5. Klasse ein regelmäßiger Bezug zur regionalen Wirtschaft hergestellt werden, bis zur siebten Klasse werden die Jugendlichen über Berufsschulzentren oder freie Träger an die Praxis herangeführt. Über den „Praxistag in der Wirtschaft“ – 2008 durch das Jobstarterprojekt des Vereins Lausitz Matrix initiiert – verbringen Mittelschüler der neunten Klassen alle 14 Tage e inen Unterrichtstag in regionalen Ausbildungsbetrieben.

Keulahütte GmbH, Krauschwitz: 13 Lehrlinge beschäftigt das Gießerei-Unternehmen derzeit. Auch wenn die Keulahütte bislang kaum Probleme hat, die Ausbildungsstellen zum Mechatroniker, Gießerei-, Zerspanungs- oder Modellbaumechaniker zu besetzen, sieht Personalreferentin Ramona Höhne die Entwicklung mit Sorge: „Die Allgemeinbildung nimmt ab. Man merkt auch, dass die Zahl der Bewerber zurückgeht: Früher haben wir die 30 bis 40 Bewerber auf eine Stelle in Eignungstests geprüft, heute sind es so wenig, dass wir persönliche Gespräche führen.“ Das Unternehmen zeigt Präsenz auf der Studienbörse des Gymnasiums Weißwasser und den Ausbildungsbörsen der Mittelschule Krauschwitz. Für die Mittelschüler werden Praktika angeboten, über den Praxistag lernen die Neuntklässler den Alltag in der Gießerei kennen. Für Ramona Höhne ist der Kontakt für beide Seiten von Vorteil: „Wir bieten Spezialberufe an, unter denen sich die meisten Kinder nichts vorstellen können. Durch das Kennenlernen lässt sich vermeiden, dass Azubis die Ausbildung abbrechen, weil sie nicht gewusst haben, was sie im Unternehmen erwartet.
“Über Studienförderverträge für Gymnasiasten, Absolventen von Beruflichen Schulzentren (BSZ) und Fachabiturienten werde versucht, Maschinenbau- und Gießereistudenten an das Unternehmen zu binden und den Ingenieursnachwuchs zu sichern.
       Lausitzer Rundschau  


 Krauschwitz nimmt Darlehen auf Lausitzer Rundschau 11.01.2012-14:54   TOP 
news/icon/news.gif Um über genügend Eigenmittel für die weitere Sanierung der Mittelschule Krauschwitz zu verfügen, darf die Gemeinde laut Rechtsaufsichtsbehörde ein Darlehen in Höhe von 236 500 Euro aufnehmen. Kämmerin Maren Helbig hörte sich intensiv um, verglich Angebote.

Der Rat folgte ihrem Vorschlag, mit der Sächsischen Aufbaubank einen Vertrag abzuschließen, da deren Zinssatz mit 1,08 Prozent unschlagbar sei. Krauschwitz baut eine neue Sporthalle samt Außensportanlagen. Die Gesamtkosten für das Vorhaben, mit dem die Sanierung der Mittelschule fortgesetzt wird, betragen knapp 1,7 Millionen Euro. Der Abriss der alten Sporthalle soll in den Februarferien erfolgen.
       Lausitzer Rundschau  


  

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